Pizza versenden: Was bei Tiefkühlpizza und frischer Pizza wirklich zählt
Pizza wirkt wie ein unkompliziertes Versandprodukt, bis man fragt, welche Pizza gemeint ist. Eine tiefgekühlte Pizza und eine frische Pizza brauchen auf dem Weg zur Kundschaft völlig unterschiedliche Bedingungen. Wer beide Varianten gleich behandelt, riskiert entweder Ware, die nicht mehr verkauft werden darf, oder einen Boden, der beim Auspacken durchweicht ist.
Die erste Frage: tiefgekühlt oder frisch?
Davon hängt alles ab, was danach kommt: die Temperatur, die gehalten werden muss, die Kühlelemente, die Verpackungsgröße und die Versanddauer, die realistisch machbar ist. Deshalb lohnt es sich, diese Frage vor jeder Verpackungsentscheidung klar zu beantworten.
Tiefkühlpizza: −18 °C mit wenig Spielraum
Für tiefgefrorene Lebensmittel gibt es in der EU klare Vorgaben. Nach der Richtlinie 89/108/EWG muss die Temperatur im gesamten Produkt stabil bei −18 °C oder darunter gehalten werden. Während des Transports sind nur kurzfristige Abweichungen nach oben um höchstens 3 °C zulässig.
Für den Paketversand heißt das: Die Verpackung muss die Kälte über die gesamte Laufzeit halten, auch wenn das Paket einen Tag länger unterwegs ist als geplant. Entscheidend sind die Isolierung, die Wahl und Menge der Kühlelemente und ein Versandtag, der kein Wochenende im Depot nach sich zieht.
Frische Pizza: gekühlt und trocken
Bei frischer Pizza gibt die Produzentin oder der Produzent die Lagertemperatur vor, und diese muss bis zur Haustür halten. Dazu kommt ein zweites Thema, das oft unterschätzt wird: Feuchtigkeit. Kondenswasser in der Verpackung kann den Boden aufweichen, auch wenn die Temperatur stimmt. Eine durchdachte Anordnung von Produkt und Kühlelementen ist hier genauso wichtig wie die Dämmleistung.
Was über das richtige Setup entscheidet
Unabhängig von der Variante bestimmen vier Faktoren, ob eine Pizza so ankommt, wie sie verschickt wurde:
Versanddauer: 24 oder 48 Stunden machen einen großen Unterschied.
Außentemperatur: Ein Paket im Juli braucht ein anderes Setup als eines im Jänner.
Produktgewicht und Menge: Mehr Ware speichert mehr Kälte, braucht aber auch mehr Platz.
Kühlelemente: Art, Menge und Position in der Box.
Wer diese Faktoren nur schätzt, landet schnell bei einem Coolpack zu viel oder einem zu wenig. Beides kostet: das eine bei jedem Versand, das andere bei jeder Reklamation.
Testen statt schätzen
Deshalb testen wir das Setup mit dem Produkt unserer Kund:innen in unserer Halle in Hartberg, bevor die erste Lieferung rausgeht. So basiert die Entscheidung für Verpackungsgröße und Kühlelemente auf einem Ergebnis und nicht auf einer Annahme.
Und nach dem Auspacken?
Auch das gehört zum Versand. Unsere Isolierverpackungen bestehen zu mehr als 97 % aus recyceltem Altpapier und sind ohne Trennung vollständig über das Altpapier recycelbar. Für Endkund:innen bleibt nach dem Auspacken kein Entsorgungsproblem zurück.
Du möchtest Pizza oder andere Tiefkühl- und Frischeprodukte versenden und suchst das passende Setup? Sprich mit uns: https://www.supaso.eu/kontakt